Titel: Pasta-Abc: Garganelli: Handgedrehte Roehrennudeln
Kategorien: Aufbau, Info, Teigware, Garganelli, Italien
Menge: 1 Info
Garganelli
=========================== FUER DEN TEIG ===========================
400 Gramm Mehl
4 Eier
3 Essl. Geriebener Parmesan
Frisch geriebene Muskatnuss
Salz
Pasta-ABC Menge ist fuer 3-4 Personen berechnet. Versuchen Sie,
diese huebsch anzusehenden Garganelli auf traditionelle Art und
Weise selber zu machen – der Aufwand lohnt sich! GARGANELLI stammen
urspruenglich aus der Romagna und werden in dieser Region auch heute
noch traditionell von Hand gemacht. G. sind gerillte Roehrennudeln
und aehneln den bekannten Penne, doch die Rillen verlaufen bei ihnen
nicht in Laengsrichtung, sondern quer. Sie werden auch “Pasta al
pettine” (gekaemmte Pasta) genannt, und dieser Name weist auf das
Geraet hin, mit dem sie geformt werden: ein sogenannter Kamm.
Frueher wurden G. nur als Suppeneinlage serviert, aber inzwischen
serviert man sie auch oft mit Gemuese- und Fleischsossen.
DER TEIG: In der Romagna werden die frischen G. aus Maismehl, Eiern,
geriebenem Parmesan und einer Prise Muskatnuss hergestellt.Diese
Zutaten ergeben einen gelben Teig. Mischt man feingehackten Spinat
unter den Teig, so erhaelt man gruene Garganelli.
DER *KAMM*: G. auf traditionelle Weise herzustellen, ist nicht
kompliziert. Um die richtige Form zu erzielen, braucht man nur zwei
einfache Geraete: einen “Kamm” und einen kleinen Stock. Der Kamm
besteht aus einem Halzrahmen, der mit Rohr bespannt ist. Kleine
Quadrate des Nudelteigs werden um einen kleinen Stock uefer die
“Zaehne” des Kamms gerollt, sodass die charakteristische gereippte
Hohlnudelform entsteht. Fuer die authentischen G. ist der Kamm
unabdinglich, aber man kann fast ebenso gute Resultate erzielen,
wenn man improvisiert und z.B. mit den Zinken einer Gabel Rillen in
die Teigquadrate drueckt und die Quadrate vorsichtig aufrollt.
DER ZEITAUFWAND: G. lassen sich nicht in Windeseile zaubern. Wenn
Sie nicht genuegend Zeit haben, sie selber zu machen, koennen Sie
auf die fertigen zurueckgreifen, die es in vielen Geschaeften gibt.
Die kommerziell hergestellten hohlnudeln schmecken gut, sind mit
frischen, selbstgemachen Garganelli aber nicht verlgeichbar -
Aufwand und Muehe lohnen sich also! Schritt fuer Schritt: So machen
Sie Garnanelli. Das Mehl auf ein grosses Holzbrett sieben und in die
Mitte eine Mulde druecken. Die Eier, den Parmesan und je eine Pr.
Salz und Muskatnuss in die Mulde geben. Mit einer Gabel gut
vermischen und das Mehl nach und nach einarbeiten. Alle zu einem
glatten, elastischen Teig verkneten. Den Teig mit einem Tuch
abdecken und etwa 30 Min. ruhenlassen.
1. Den Teig zu einem 2mm dicken Rechteck ausrollen und das Rechteck
in 5cm breite Streifen schneiden.
2. Die einzelnen Teigstreifen in 5cm lange Stuecke schneiden, sodass
gleichmaessige Quadrate entstehen.
3. Die Nudelquadrate nacheinander diagonal auf den “Kamm” legen, so
dass sie wie eine Raute aussehen.
4. Jedes Quadrat von einer Ecke aus entlanf der Bespannung um den
Stock rollen.
5. Die Nudeln an der Nahtstelle besonders fest auf den Kamm druecken,
damit sie sich beim Kochen nicht oeffnen.
6. Die Garganelli vorsichtig vom Stock loesen und an einem warmen
Ort mindestens 1 Stunde trocknen lassen.
:Stichworte : Aufbau, Garganelli, Info, Italien, Teigware
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